Archive for the Category »Ausland «

Natürlich haben die Menschen mein ganzes Mitgefühl.

Sie dachten, sie seien in einem Urlaub und könnten sich erholen.

Und dann passiert sowas.

Einfach so, vielleicht aus einer nicht überall unbekannten italienischer Laxheit heraus.

Und nun:    Trauer, soweit das Auge reicht, um die vermissten und getöteten Menschen.

Aber auch die Reederei hatte sich das sicher ganz anders vorgestellt.

Nachdem auch Amerikaner zu Schaden kamen und die Reederei also eine Niederlassung in den USA haben dürfte, ist sie nicht zu beneiden.

Im Allgemeinen machen amerikanische Anwälte innerhalb von drei Jahren aus dem stolzen Unternehmen eine COSTA CONCURSA.

Aber die Krönung der christlichen Seefahrt ist wohl der fesche Signore “Die Insel hat gar nicht auf den Karten gestanden” von der Brücke.

Wie günstig, dass der Comandante Francesco trockenen Fußes auf´s Festland kam und von dort in Ruhe beobachten konnte, wie alles ablief.

Gestört haben werden ihn höchstens ein paar aufgeregte Hafenangestellte, die ihm schrill in den Ohren lagen, sofort auf das Schiff zurück zu gehen. Die hörten auch nicht auf ,ihm zu dauernd zu sagen er sei der Kapitän. Als ob er deswegen auf den alten Seelenverkäufer müßte…

Er ist die fleischgewordene Schande der Seefahrt!

Ein so grober Verstoß gegen das internationale Seerecht, wie es ihn seit Menschengedenken nicht gegeben hat.

Ehrenrührig ist wohl das freundlichste Prädikat dieser Tage. Ein Kapitän, der seine Passagiere im Stich läßt. Diese Bilder wird er nie wieder los, ab heute keine einzige Nacht mehr.

Er soll der ehrbaren, alten Seefahrerfamilie Cafiero entstammen. Nun,das kann man kaum glauben.

Er wird genug Zeit und Gelegenheit haben, um Vergebung zu bitten.

Es ist schon eine vertrackte Sache, wenn sich die Damen und Herren Politiker nicht auf gemeinsame Interessen zum Erhalt einer lebenswürdigen Erde einigen könne. Na was soll´s nehmen wir halt eine andere. da soll ja jetzt so ein Planet gefunden worden sein, dem man angenehme 24°C auf seiner Oberfläche zugewiesen hat.

Ist nur ungünstig zu erreichen. Keine Öffentlichen und so. Und lange Reisezeiten. Wer weiß was da wieder alles passiert. Kennen wir ja vom Sommer, als ion der Bundesbahn die Klimaanlagen ausgefallen waren und die Leute reihenweise ni Ohnmacht kippten. Im Sommer ging es noch mal gut- für die meisten.

Aber bei der Reise zur neuen Erde macht sich ein Halt auf freier Strecke nicht so gut.

Vielleicht bleiben die Herrschaften doch noch in Durban und sehen mal nach, ob sie vielleicht nicht doch noch was auf die Reihe kriegen.

Hat man sowas schon erlebt?

Die beiden gute befreundeten Partner Pakistan und USA haben ein Problem: Sie wissen nichts voneinander, wenn sie sich besuchen kommen. Zumindest Pakistan.

Das haut schon den stärksten Seemann um, wenn die lieben Freunde und Vertrauten in einer Kommandoaktion in der Nacht in das Land einfliegen und einen Bösewicht klauen. Ohne mal Bescheid zu sagen. Okay, dann hätte es ja auch garantiert nicht geklappt. Aber es wäre zumindest höflich gewesen. Aber müssen sie ja nicht.

Schon ein starkes Stück, was dort ablief. Man solle sich mal vor Augen halten, dass es beim besuchten Land um eine Atommacht geht und dass die Hütte des Delinquenten nur 150 Km von der Hauptstadt entfernt lag.

Letztlich kann man nur sagen: Respekt Freunde! Hat zwar echt lange gedauert, aber der Drops ist nun endlich gelutscht. Bitte Orden und Auszeichnungen für die Special Forces! Auch die Einhaltung der Bestattungsrituale ging echt in Ordnung. Mehr kann man nicht tun.

Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Haben sie es nicht wieder hübsch gemacht?

Katie Mittelstand schickt sich an, das blaue Blut im insulanischen Teil des alten Euroa weiter zu verbessern. Recht so und wohlgetan. Gebrauchen können die so manche Kur.

Willi hat sich redlich Mühe gegeben, seine Omi abends früh ins Bett vergrämt und ein paar Leute die sich selbst für wichtig halten waren auch da und wollen alles gesehen haben.

Der Pöbel blieb wie üblich außen vor, bekam außer TV-Bildern nicht viel zu sehen und außerdem noch den Dreck von den Flugzeugen in die Gusche. Aber Pöbel gab es offensichtlich doch genug. Millionen sollen auf den Strassen gewesen sein.

So pleite kann das alte Land nun doch nicht sein, dass es nicht noch ein paar Dutzend Milliönchen hat, die es sich an solchem Tage zu verpulvern lohnt. Alles in allem ein guter Deal, allein die Steuereinnahmen dürften den ganzen Schnodder bezahlt machen. Wer schon mal mit dem Wagen durch den Tunnel geschaukelt wurde, kann sich noch heute an die Unverschämtheit der Gebührenhöhe erinnern. Von den Parkgebühren und Übernachtungskosten in London mal ganz abgesehen.

Wer gibt sich sowas? Wer hat so wenig zu tun und so wenig Sorgen, dass er sich deswegen auf die Socken macht? Kann einer diese Welt verstehen? Solange solche Spiele für´s Volk ausreichen, kann denen dort oben gar nichts passieren.

Klar haben wir auch immer daran geglaubt:

Griechen sind gaanz ehrliche Sparer. Fast so wie Schwaben. Ihre Regierungen gaben stets nur korrekt ihre Wirtschaftsdaten nach Brüssel. Nach bestem Wissen und Gewissen.

So wußten wir jahrelang, dass es uns künftig allen gut gehen wird. Eine griechische Regierung nach der anderen überbot sich in Korrektheit und Offenheit gegenüber den europäischen Partnern. Und als alles den Bach herunterging und das Kind längst im Brunen war, da hörten wir die noch immer marktschreierischen Worte von der unbändigen Stärke und Selbständigkeit der griechischen Wirtschaft…

So wie dann später von Irland, von Portugal und nun auch von Spanien. Und mit jedem Land, das die Geldheuschrecken leergefressen hatten wuchs der “Rettungsfond”, den Deutschland vor allem aufbringen muss.

Manche fragen sich wo das ganze Geld herkommen soll?

Ganz einfach: Europa steckt sich selbst das Geld zu! Schon die europäische Nationalpolitik ist oft vergnügungssteuerpflichtig. Da wird so viel Spaß fabriziert, dass der Rubel rollen muss.

An diesem Wochenende stimmen die Katalanen Barcelonas in einem nicht bindenden Memorandum über eine künftige Selbständigkeit ab. Also über eine Abspaltung vom wirtschaftlich lässlichen Restland. Macht aber nichts. Wenn es in Rest- Spanien regnet, schickt die EU ja einen Schirm…

Sollten wir alle nicht einmal darüber nachdenken, wie die so sehr begehrte Hilfe in Afghanistan weiter gegeben wird, wenn im Gegenzug die Mittelalterreligiösen töten?

Es ist unglaublich, wie in manchen Medien die Opfer dieser Bluttat zu Tätern umgedeutet werden. So als ob ein halbirrer, erfolgloser Prediger in den USA für die gesamte, westliche Welt spräche.

Hirnerweichung könnte auch durch zu intensive Strahlung entstehen.

Da wäre das böse, böse und völlig falsche Protokoll, das aussagt, Herr Brüderle hätte die Landtagswahlen als Grund für die Änderung der Atomtaktik der Regierung benannt.

So geht das aber nicht. Das kann man so doch gar nicht stehen lassen.

Was hieße denn das ?

Hätte die Kanzlerine gelogen und alles wäre nur Wählertäuschung?

Nein, nein und nochmals nein!

Da sollten schon die Protokollanten mal besser aufpassen, was sie alles so dahin schreiben.

Man kann doch nicht jeden Satz und jede Aussage eines Ministers so ungefiltert auf´s Papier bringen. Wo kämen wir denn da hin?

War denn einer von den Schreiberlingen kürzlich in Japan?

Viele arabische Länder haben eine sehr starke, junge Generation. Der Altersdurchschnitt ist im vergleich zu Europa unglaublich niedrig. Ähnlich niedrig wie der durchschnittliche Lebensstandard. Die jungen Leute erfahren heute mehr, als das, was ihnen früher vorbeiziehende Karawanen erzählten. TV, Internet und Handy machen es möglich. Irgendwann bekommen auch diese jungen Menschen

das DDR-Syndrom:

Sie sehen jahrelang, wie es überall in der Welt vorangeht, nur bei ihnen regieren die alten Männer, behindern die Entwicklung und bremsen alles aus.

Das bringt Druck auf den Kessel. Und darum jagen sie nun reihenweise die alten Säcke, deren Familien und Entourage hinfort.

Auch in Libyen brennt nun die Luft. An der Reaktion des Diktators sieht man, wohin es führt, wenn ein irrer Alter im driver- seat sitzt. Dass Diktator Gaddafi irre ist, war bekannt. Aber dazu auch derart verwirrt. Das lässt tief blicken. Seine Auftritte werden immer bizarrer und lächerlicher. Er selbst will als Märtyrer sterben. Den Wunsch kann ihm keiner erfüllen. Diese Rolle kann er nur bei Insassen städtischer Irrenanstalten einnehmen. Doch die Welt wird ihn nicht vergessen. In einer Reihe mit Hitler, Lenin, Stalin und Pol Pot wird er genannt werden. Trotzdem: im Sinne seines Volkes sollte sich einer aus seinem Umfeld seines Wunsches annehmen. Schnell!

Was lehrt uns das: Die Welt sollte sich ethisch voranentwickeln und dazu gehört überall auf der Welt eine Altersbeschränkung und Regierungszeitlimits für Menschen in wichtigen Positionen.

Category: Ausland, politisches Kabarett  Comments off

Der Monatsbericht der Bundesbank hat es offenbart:

Unter Axel Weber hat die Bundesbank anderen Notenbanken stillschweigend und ohne Legitimation weitere Kredite in unglaublicher Höhe gewährt.

338 Milliarden Euro

flossen insgesamt ab. Die explosionsartig anschwellenden Schulden des Euroraums gegenüber der Bundesbank machen selbst honorige Fachleute sprachlos. Gehen die Länder pleite (und daran zweifeln nur noch Vollfatalisten), haftet Deutschland. Der Staat- also bei Zahlungen immer das Volk. Wir!

Diese Staatshaftung ist aber durch keinerlei Instanz, wie etwa den Bundestag oder gar die Regierung, legitimiert.

Wie also kommt es zu diesen Riesen- Krediten?

Wer hat das Geld auf wessen Veranlassung hin an wen ausbezahlt?

War die Kreditvergabe alternativlos?

Gegen diese Summe ist die gesamte Hartz IV Debatte auf Jahre hin nur ein Ammenmärchen.

Auf deutsche Steuerzahler, die davon übrigens noch keinen Wind bekamen, kommen ganz, ganz harte Zeiten zu.

Aber zum Ende April ist Herr Weber ja nicht mehr im Amt. Vielleicht fragt ihn besser vorher jemand…

Machtgierige Potentaten sind doch alle gleich. Und sie passen so gut zueinander.

Saudi-Arabiens König Abdullah schlug sich kürzlich noch auf die Seite von Hosni Mubarak. Er selbst rief im Weißen Haus an und verteidigte in einem hitzigen Telefonat gegenüber dem US-Präsidenten seinen “Freund”  Mubarak.

“Der König wird nicht dabei zuschauen, wie sein Freund weggeschoben und erniedrigt wird”, zitierte die “Times”. Zudem werde der König Ägypten finanziell aushelfen, wenn die milliardenschwere Rüstungshilfe an Ägypten eingefroren wird. Abdullah forderte dem Benehmen nach ebenfalls von Obama, die US- Regierung sollten Mubarak nicht mit offenen Rücktrittsforderungen “demütigen”.

Der gesuchte, mutmaßliche Staatsverbrecher Hosni Mubarak ist derzeit mit seinem wahrscheinlich 70 Milliarden Dollar schwerem Diebesgut auf der Flucht. Er ist zu feige, sich ordentlichen Gerichten zu stellen und kauft sich derzeit von dem mit Blut und Schweiß des ägyptischen Volkes erpressten Geldern seine kümmerliche und klägliche Unantastbarkeit. Er ist nicht zu demütigen- hätte es allerdings nötig. Er ließ Millionen Ägypter jahrzehntelang demütigen. Er ließ quälen und foltern und bestahl seine Mitmenschen auf widerwärtigste Weise. Er hat sein Recht auf Achtung und Würde hunderttausendfach für immer verspielt.

Viele Ägypter selbst, nennen seinen Namen nicht. Sie spucken statt dessen auf den Staub der Straße und treten mit den Schuhen drauf. Das scheint mir der richtige Respekt für ihn zu sein. Es ist keine Erniedrigung sondern nur eine korrekte Behandlung, für die Mubarak und sein Clan Jahrzehntelang gewirkt haben, während Europa wegsah.

Die widerlichen Abdullahs, Ghaddafis und anderen Potentaten dieser Erde erkennen nun, was ihnen (hoffentlich bald) blühen kann, wenn sie ihrer Bevölkerung weiter die Menschenrechte vorenthalten.

Category: Ausland  Comments off